Passives Einkommen statt viel Geld

Passives Einkommen statt die Million

Eines dürfte uns klar sein: Geld allein macht nicht glücklich! Es beruhigt und das sicherlich ganz enorm, aber macht es glücklich und zufrieden? Wohl eher nicht, denn mit dem Geld kommen auch ganz neue Probleme auf uns zu, die wir als Ottonormalverbraucher bis dato noch gar nicht kannten bzw. überhaupt in Erwägung gezogen haben. Das liebste Beispiel aller Millionäre: Wer ist mein Freund und wer will nur meine Kohle? Möchtet ihr euch bei jeder neuen Bekanntschaft immer diese Fragen stellen wollen? Ich definitiv nicht. Oder ein anderes Beispiel und ja ich weiß, es ist ausgelutscht, aber es ist treffend: Dein Kind ist unheilbar krank, du bist Millionär und hast bereits alle renommierten Ärzte aufgesucht. Es gibt keine Rettung! Würdest du nicht all dein Geld geben, damit dein Kind weiterlebt? Ich denke die Antwort kennen wir alle!

Aber ja, mit Geld kann man ein wunderbares Leben voller Spannung und Spaß leben, aber braucht es dazu wirklich die Million oder reicht nicht auch viel weniger dazu aus?

Mein Leben – das Hamsterrad!

Bis vor kurzem dachte ich auch noch, dass es wichtig ist reich zu sein bzw. zu werden Daher lag mein Fokus darauf, möglichst viel Geld zu verdienen und zwar mit mir selbst als Arbeitskraft. Das hieß, dass ich jeden Tag, also 7 Tage die Woche, mindestens 10 Stunden gearbeitet habe und nebenbei auf 450€ -Basis noch im Fitnessstudio ausgeholfen habe ⠀

Und ja, das hat sehr gut funktioniert, aber zu welchem Preis? Völlige Erschöpfung war die Folge. Ich hatte keine Zeit mehr für Menschen, die mir wichtig sind und erst recht nicht für mich. Ich habe mich selbst komplett verloren

Mir reichts, ich steige aus!

So konnte es einfach nicht mehr weitergehen und das habe ich auch schnell erkannt, aber das Rad drehte sich weiter und ich hatte viel zu viel Angst einfach rauszuspringen. Was, wenn ich mir dabei das Genick brach oder mir einen Zahn ausschlug? In meinem Hamsterrad wusste ich was zu tun war und es gab mir trotz allem Sicherheit.

Irgendwann ging es aber nicht mehr und wie ein Kamikaze-Flieger sprang ich ab – von jetzt auf gleich! Ist mein Problem gelöst? Nein, noch nicht! Ich bin wieder auf der Suche nach mir und das ist manchmal gar nicht so leicht, denn ich komme immer wieder vom Weg ab und verfalle in mein altes Denkmuster „Reichtum ist erstrebenswert“, arbeite viel und hart!

Trugschluss: Ich brauche kein Geld, aber Zeit

Aber ist es nicht viel mehr so: Ich will nicht das Geld der Millionäre, sondern ich will die Möglichkeiten bzw. die Zeit wie ein Millionär haben, um das zu machen, was reiche Menschen vermeintlich tun. Der Weg zu dieser Erkenntnis ist manchmal lang, aber es gilt herauszufinden was man eigentlich vom Leben will und was eben nicht. Ich persönlich möchte neue Dinge lernen und die Welt sehen, dazu lautet meine Erkenntnis:

Ich will nicht reich sein, sondern finanziell unabhängig sein ⠀

All die Dinge, die ich eigentlich liebe und gerne jeden Tag tun möchte, nämlich draußen in der Natur sein, reisen, Sport machen, mit meinen Freunden und meiner Familie Zeit verbringen, Musik hören, neue Dinge lernen, kochen, ein gutes Buch lesen, usw. – dafür brauche ich keine Million! Das meiste davon kostet nicht mal einen Cent! Lest dazu auch gerne meinen Blogbeitrag: Von der Shoppingqueen zum Invest-Girl. ⠀

Du musst nicht reich sein, sondern glücklich – Tu was dafür!

Das ist also mein jetziges Ziel: im Hier und Jetzt ein passives Einkommen, z. B. durch Wertpapiere, zu generieren. Meine tägliche Arbeit möglichst effektiv gestalten, um dabei wieder Zeit für die Dinge zu haben, die mir wichtig sind und Freude bereiten. Eine Work/Life-Balance zu finden in der der Ruhestand nicht das Ziel des Lebens ist, sondern schon jetzt so zufrieden und bewusst zu Leben wie möglich.

3 Kommentare zu „Passives Einkommen statt die Million“

  1. Pingback: Aktien für Frauen - Meinung zum Buch „RICH DAD POOR DAD“

  2. Liebe Jenny, du schreibst, was ich denke!!!
    Dein Blog ist sehr inspirierend und es ist schön, hier zu stöbern!
    Vielen Dank für das Teilen!
    LG Sabina

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