Nachhaltig investieren – der Unterschied, den du machen kannst

Du siehst also, nachhaltig Investieren ist eine wunderbare Sache und steht auch in punkto Diversifikation und Rendite konventionellen Anlagen in nichts nach.

In welche Produkte du hier investierst, hängt natürlich stark von deiner Anlagestrategie und deiner eigenen Vorstellung einer nachhaltigen Geldanlage ab. Generell gilt aber, je besser und intensiver du dich mit dem Thema und der potenziellen Geldanlage auseinandersetzt, desto überzeugter und sicherer wirst du dein Investment finden!

Es stimmt, dass bei einem Kauf von Aktien oder Aktienfonds mit nachhaltigen Unternehmen das Geld nicht in die Unternehmen selbst fließt. Eine Ausnahme ist der erstmalige Verkauf neuer Aktien beim Börsengang (https://www.aktienfuerfrauen.de/ipo/) . Da aber nicht so oft vorkommt wie der reguläre Börsenhandel, bekommt in der Regel derjenige das Geld, dem die Aktie vorher gehörte.

Das heißt, wenn sich Anlegerinnen von ihren Aktien trennen, weil sie vom Unternehmen nicht mehr überzeugt sind, wird eine Aktiengesellschaft nicht in gleichem Maße abgestraft, wie wenn du als Kundin beispielsweise auf Flüge oder bestimmte Nahrungsmittel verzichten würdest.

Aber das heißt nicht, dass du nicht trotzdem Einfluss nehmen kannst:

Wenn viele Anlegerinnen nicht mehr in beispielsweise Waffenproduzenten investieren, wird das auch den Kurs beeinflussen und dieser Effekt verstärkt sich, je mehr Anleger auf nachhaltige Produkte setzen – wie bei einer Wahl: Jede Stimme zählt. 

Bei einem Kurseinbruch sinken möglicherweise die Gehälter der Manager, wenn sie an den Aktienkurs gekoppelt sind. Auch die Kreditkosten könnten steigen, wenn die Banken höhere Zinssätze verlangen. Außerdem hängt das Ansehen eines Unternehmens tatsächlich von seinem Aktienwert und seiner Zugehörigkeit zu den gängigen Aktienindizes ab.

Umgekehrt kann es sein, dass wenn der Kurs eines Unternehmens durch positive Bewertungen und Presse steigt, sich andere überlegen werden, ob sie nicht nachziehen und ihre unternehmerischen Entscheidungen – vielleicht auf mehr Nachhaltigkeit – anpassen.

Den wichtigsten Einfluss hast du aber immer noch mit deinen Konsumentscheidungen, wenn du auf bestimmte Marken, Lebensmittel oder Produkte verzichtet. Denn das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Einnahmen des Unternehmens. 

Es lohnt sich – für die Umwelt, für die Gesellschaft und auch für dich!

Danke, dass du bei meiner nachhaltigen Woche dabei warst! 

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