Ueber mich - Aktien fuer Frauen

Hereinspaziert in die bunte Welt der Aktien!

Hey Jenny, sag doch mal, in welchem Finanzunternehmen arbeitest du eigentlich, wenn du über Geldanlage schreibst?

In gar keinem! Das hat aber auch den Grund, dass ich 2011 bei der Börse Stuttgart bereits nach dem ersten Vorstellungsgespräch abgelehnt wurde. Aber gar kein Ding, denn so habe ich mir mein Wissen rund um die Themen Finanzen sowie Geldanlage in Aktien und ETFs ganz einfach selber beigebracht.

Mein Tagesgeldkonto – meine sichere Burg!

Hättest du mich Anfang 2018 gefragt, ob ich regelmäßig Geld zur Seite lege oder investiere, dann hätte ich stolz geantwortet: „Natürlich, das kommt alles auf mein Tagesgeldkonto und in „schlechten“ Zeiten habe ich dann eine gute Reserve, die ich anzapfen kann“.

Das mein Erspartes auf dem Tagesgeldkonto der Bank of Scotland mit einer jährlichen Verzinsung von gerade mal 0,10 % aber nicht für mich arbeitet, sondern im Gegenteil, die Inflation es Stück für Stück „auffrisst“, das war mir nicht bewusst.

Der Rentenbescheid – die traurige Wahrheit!

Erst mit dem jährlichen Rentenbescheid ist mir dann aber richtig bewusst geworden, dass der kleine Betrag, welcher meine spätere Rente mit 67+ sein soll nicht zum Leben ausreicht. Zumindest nicht so wie ich mir meinen Ruhestand erträume. Zum Überleben wird es reichen, aber die Annehmlichkeiten des Alltags wie Essen gehen, Konzerte besuchen oder gar in den Urlaub fahren, könnte ich mit der staatlichen Rente nur schwer umsetzen. Mir wurde damals ganz flau im Magen und ich bekam Angst!

Angst vor der Zukunft, Angst vor der Rente und Angst vor der Altersarmut! Ja, das klingt hart, aber es hat mich wachgerüttelt und von da an befasste ich mich intensiv mit dem Thema „Langfristiger Vermögensaufbau mit Wertpapieren“.

Seitdem ich das tue, habe ich keine Angst mehr vor der Zukunft. Im Gegenteil, es wird mit Aktie zu Aktie und Jahr zu Jahr greifbarer, mit dem Ruhestand nicht bis 67 warten zu müssen. Das habe ich ganz alleine geschafft und auch du bekommst das hin!

Mein Finanzweg – jede Menge kleine Erfolge!

Das heißt, dass mein persönlicher Startschuss für die finanzielle Unabhängigkeit erst vor 1,5 Jahren fiel und was ich seitdem geschafft habe, ist enorm:

  • Ich habe Bücher über Finanzen, Geldanlage und Persönlichkeitsentwicklung verschlungen,
  • viele Stunden Videos geschaut, Hörbücher und Podcasts gehört,
  • Workshops und Seminare besucht,
  • keinerlei Kredite oder Konsumschulden mehr,
  • meine Ausgaben auf die wichtigsten Sachen reduziert (keine Sorge, der Spaß kommt nie zu kurz),
  • einen Notgroschen auf meinem Tagesgeldkonto liegen,
  • zwei zusätzliche Wertpapier-Depots eröffnet,
  • 2 ETF-Sparpläne angelegt,
  • ein umfangreiches Einzelaktien-Depot mit starken Titeln kreiert.

Und was steht jetzt momentan auf meinem „Lernprogramm“:

  • Informationsbeschaffung zum Thema Immobilien kaufen und vermieten
  • P2P-Kredite über Bondora Go & Grow sowie Mintos.

Mythos – Börsenerfolg nur doch Mathematik

Soll ich dir was sagen? Es macht Spaß! Ich bin kein Mathegenie und habe mit Zahlen so gar nichts am Hut – tatsächlich wäre ich ohne einen Tascherechner aufgeschmissen. Der Mythos, dass man sehr gut mit Zahlen umgehen muss, um an der Börse erfolgreich zu sein, ist ein absoluter Trugschluss. Ich bin der lebende Beweis dafür

Aber wer bin ich denn nun?

Und jetzt willtst du zum Abschluss immernoch wissen, wer ich denn eigentlich bin und was ich so mache, wenn ich nicht gerade in der Finanzwelt unterwegs bin, oder? Wandern. Also eher der Typ Berg, nicht Strand Aber genau das ist meine große Leidenschaft, früh raus, Wanderschuhe an, Kopf aus, Natur an und ganz tief Eintauchen in Berge, Bäume, Bachläufe und Wiesen, deren Grün man auf Fotos nie wirklich einfangen kann. Wenn ich nicht wandere, dann jogge ich oder gehe spazieren. Ihr seht also, ich bin am liebsten auf den Beinen

Und ich esse gerne, zu gerne. Gehöre glücklicherweise zu den 85 % der Bevölkerung, die keine genetisch angeborene Abneigung gegen Koriander haben und liebe daher die asiatische Küche. Besonders liebe ich es dabei mit Familie oder guten Freunden zusammen zu sein und über Gott und die Welt zu sprechen. Aber auch gemeinsam schweigen und den Moment genießen gehört für mich dazu. Und wenn es dann noch ein gutes Glas Wein gibt, könnte es für mich nicht mehr perfekter sein.

Also kein Konsum in Form von Klamotten oder Beauty? Nein, nicht mehr. Das war früher so, aber heute haben sich meine Interessensgebiete komplett verlagert. Ich liebe es nach wie vor mich gut zu kleiden und eine ordentliche Portion Highlighter aufzutragen, aber andere Dinge sind deutlicher in den Fokus gerückt. Ich möchte das Leben mit all seinen Facetten genießen, es aufsaugen und jeden Moment verinnerlichen – und das kostet (fast) nichts!

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